Beantwortet
Autor Jörg Dipper am 20. Februar 2012
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Durchgangsbahnhof: Kapazität, Architektur, Barrierefreiheit

Entrauchungskonzept

so weit ich das richtig verstanden habe, werden im Brandfall an den Lichtkuppeln die Verglasungen geöffnet, um den Aufenthaltsbereich in den oberen Stegen zu entrauchen.
Auf den hübschen Architekturdarstellungen (von oben) sind aber keine Absturzsicherungen zu sehen. Wie sehen die Maßnahmen aus, um zu verhindern, dass im Entrauchungsfall jemand abstürzen kann?

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Antwort
von Wolfgang Dietrich am 09. Januar 2013
Wolfgang Dietrich

Sehr geehrter Herr Dipper,

tatsächlich werden im Brandfall Rauchabzugsöffnungen in den Lichtaugen geöffnet. Diese befinden sich im oberen Drittel der etwa 4,30 m hohen Lichtaugen – dort, wo sich auch die Wärmeabzugsöffnungen befinden.

Deshalb kann selbstverständlich niemand abstürzen, wenn der Bahnhof entraucht werden müsste.

Die Lichtaugen sind zu Wartungszwecken betretbar, werden jedoch mit einer geeigneten Umwehrung (z.B. mittels eines Geländers) ausgestattet sein.

Diese Visualisierung deutet die oben angegebenen Sicherungsmaßnahmen bereits an: http://www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de/typo3temp/pics/cb...

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Dietrich