Liebe direktzu®-Nutzer,

32.000 Menschen haben abgestimmt, mehr als 650 Fragen wurden beantwortet – dies ist die Bilanz der Bürgerdialogplattform „Direktzu Stuttgart 21“, die im September 2010 online ging. Seitdem wurde von unseren Fachleuten detailliert Stellung bezogen zu vielen Themen rund um das Bahnprojekt Stuttgart–Ulm. Alle unsere Antworten auf Ihre wichtigsten Fragen finden Sie hier auf dieser Plattform.

Seit 2010 hat sich das Projekt grundlegend verändert. Es geht nicht mehr um das „ob“, sondern um das „wie“. Nach Jahren der Planung und des politischen Diskurses treten die Umsetzung des Bahnprojektes und damit die Bauarbeiten immer mehr in den Vordergrund, was an vielen Stellen der Stadt und entlang der Autobahn nach Ulm zu sehen ist.

Für die zunehmenden Fragen rund ums Bauen haben wir ein „Informationszentrum“ eingerichtet, über welches sich insbesondere betroffene Bürgerinnen und Bürger rund um die Uhr an sieben Tagen pro Woche über das aktuelle Baugeschehen informieren können.

Wir freuen uns weiterhin über Ihr Interesse an unserem Projekt.

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Autor Wolfgang Lenz am 27. Oktober 2010
5620 Leser · 17 Stimmen (-9 / +8)

Finanzen: Kosten, Nutzen, Bedarf

Kann der Kostenrahmen eingehalten werden?

Sehr geehrte Damen und Herren,

was macht Sie denn so sicher, dass Sie dieses mal - bei diesem extrem schwierigen Tunnelprojekt mit den vielen Unbekannten - richtig gerechnet haben?
Nach einem Gutachten des renommierten Münchner Ingenieurbüros Vieregg & Rößler vom September 2010 wird S 21 erheblich teurer, als Sie es in Ihrem Kostenvoranschlag prognostiziert hatten.
http://www.kopfbahnhof-21.de/fileadmin/downloads/Gutachte...
Allein die Neubaustrecke Wendlingen-Ulm, für die Sie bisher 2,9 Milliarden einkalkuliert hatten, würde dem Gutachten zufolge eher 5,3 Milliarden, wenn nicht gar 10 Milliarden kosten, falls die Tunnelarbeiten bei den schwierigen geologischen Verhältnissen zum Problem werden. Sie haben diese Zahlen umwendend und ungeprüft als „Horrorzahlen“ bezeichnet, obwohl bekannt ist, dass die Kosten der meisten Ihrer Bahn-Großprojekte regelmäßig und oft extrem aus dem Ruder gelaufen sind.

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