Liebe direktzu®-Nutzer,

32.000 Menschen haben abgestimmt, mehr als 650 Fragen wurden beantwortet – dies ist die Bilanz der Bürgerdialogplattform „Direktzu Stuttgart 21“, die im September 2010 online ging. Seitdem wurde von unseren Fachleuten detailliert Stellung bezogen zu vielen Themen rund um das Bahnprojekt Stuttgart–Ulm. Alle unsere Antworten auf Ihre wichtigsten Fragen finden Sie hier auf dieser Plattform.

Seit 2010 hat sich das Projekt grundlegend verändert. Es geht nicht mehr um das „ob“, sondern um das „wie“. Nach Jahren der Planung und des politischen Diskurses treten die Umsetzung des Bahnprojektes und damit die Bauarbeiten immer mehr in den Vordergrund, was an vielen Stellen der Stadt und entlang der Autobahn nach Ulm zu sehen ist.

Für die zunehmenden Fragen rund ums Bauen haben wir ein „Informationszentrum“ eingerichtet, über welches sich insbesondere betroffene Bürgerinnen und Bürger rund um die Uhr an sieben Tagen pro Woche über das aktuelle Baugeschehen informieren können.

Wir freuen uns weiterhin über Ihr Interesse an unserem Projekt.

Archiviert
Autor Christian Hofius am 03. November 2010
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Sonstiges / Kritik

Wird Stuttgart ohne S21 (nicht etwa Neubaustrecke S-UL) tatsächlich vom Fernverkehr abgehängt?

Sehr geehrte Damen und Herren,

bereits im September 2010 hatte C. Küthe die fast gleichlautende Frage gestellt. Leider ging die Antwort von Herrn Dr. Kefer vom 1.11. aber an der Fragestellung vorbei, da dort inhaltlich lediglich auf die Notwendigkeit der Magistrale mit der Neubaustrecke Stuttgart/Wendlingen/Ulm abgehoben wurde. Deshalb noch einmal die deutlicher spezifizierte Frage:

Trifft das von S21-Befürwortern vielfach geäußerte Argument, Stuttgart werde ohne die Durchführung des Projekts S21 vom europäischen Fernverkehr abgehängt, tatsächlich in dem Sinne zu, dass explizit der Tiefbahnhof nach der Planung S21 für die künftige Einbindung Stuttgarts in den europäischen Fernverkehr notwendig ist?

Da Stuttgart derzeit problemlos und erfolgreich in den europäischen Fernverkehr eingebunden ist, stellt sich mir die Frage, womit ein solcher Schritt zu rechtfertigen wäre und wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass das tatsächlich passiert.

Mit freundlichen Grüßen
C. Hofius

+3

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