Liebe direktzu®-Nutzer,

32.000 Menschen haben abgestimmt, mehr als 650 Fragen wurden beantwortet – dies ist die Bilanz der Bürgerdialogplattform „Direktzu Stuttgart 21“, die im September 2010 online ging. Seitdem wurde von unseren Fachleuten detailliert Stellung bezogen zu vielen Themen rund um das Bahnprojekt Stuttgart–Ulm. Alle unsere Antworten auf Ihre wichtigsten Fragen finden Sie hier auf dieser Plattform.

Seit 2010 hat sich das Projekt grundlegend verändert. Es geht nicht mehr um das „ob“, sondern um das „wie“. Nach Jahren der Planung und des politischen Diskurses treten die Umsetzung des Bahnprojektes und damit die Bauarbeiten immer mehr in den Vordergrund, was an vielen Stellen der Stadt und entlang der Autobahn nach Ulm zu sehen ist.

Für die zunehmenden Fragen rund ums Bauen haben wir ein „Informationszentrum“ eingerichtet, über welches sich insbesondere betroffene Bürgerinnen und Bürger rund um die Uhr an sieben Tagen pro Woche über das aktuelle Baugeschehen informieren können.

Wir freuen uns weiterhin über Ihr Interesse an unserem Projekt.

Archiviert
Autor Georg Walcher am 01. Oktober 2010
8604 Leser · 31 Stimmen (-21 / +10)

Beschlüsse: Politik, Bürgerbeteiligung, Planfeststellung

Zur aktuellen Situation

Sehr geehrte Damen und Herrn,
die aktuelle Situation in Stuttgart ist höchst unerfreulich und sehr besorgniserregend. Es ist lange her, dass die Politik gegen ihre Bürger mit Wasserwerfern und so massiver Polizeizeipräsenz vorgeht, wie gerade in Stuttgart. Wenn sich solche "Gräben" zwischen Bevölkerung und Politik auftun, dann zeigt sich wie gut eine Demokratie funktioniert. Wer sich als Politiker da einfach hinstellt und sich auf die Rechtslage beruft, hat die Oberstufe der Demokratie noch nicht absolviert.
Die Demokratie in unserem Land wird dadurch destabilisiert.
Parallelen zum maroden Finanzsystem und den dort stattfindenden "Verwerfungen" sind nicht zu übersehen.
Im übrigen hat die CDU/FDP Regierung nicht wirklich die Mehrheit in diesem Land. ca. 75 % der Wahlberechtigten Bürger haben diese Koalition "nicht" gewählt.
S 21 ist auch ein Ventil für die "Nichtwähler" und wer deren Stimmen ignoriert, hat verloren!
Warum gibt es keinen Baustopp, um mit den Gegnern von S 21 offen die Bedenken und Anregungen zu beackern und im Sinne einer Einvernehmlichen Lösung zu diskutieren? Die Gegensätze sind "noch" nicht so gross, als dass sie nicht zu überwinden wären, aber nicht mehr lange.
Am 9.11.89 gab es auch Politiker, die die Zeichen der Zeit übersehen haben!

Georg Walcher Laupheim

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